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Agil und kundenorientiert dank moderner Speditions-Software

24.02.2018

Untersuchungen haben erneut gezeigt, dass die Bedeutung von IT für Logistikdienstleister und Spediteure weiter zunimmt. Transport Intelligence (TI) führte vor kurzem die Untersuchung „Global Freight Forwarding 2016“ durch und kam zu dem Fazit, dass Spediteure vor allem agil und kundenorientiert sein müssen, wenn sie überleben wollen. Speditions-Software ist einer der wichtigsten Ansätze, um dieses Ziel zu erreichen. Ein stabiles Fundament in Form eines modernen TMS ist dabei ein absolutes „Muss“.

 

Obwohl die großen Spediteure etwa die Hälfte des weltweiten Marktes ausmachen, ist der Speditionsmarkt äußerst fragmentiert. Die großen Unternehmen ziehen somit mehr Macht an sich, aber es bleiben laut den Forschern von Transport Intelligence (TI) noch genügend Chancen für kleine und mittelgroße Dienstleister, sofern diese in Speditions-IT investieren. Dabei müsste eine Investition in ein TMS Priorität haben, Speditionssoftware, die bei der Registrierung von Transporten und der Verarbeitung von Transporttransaktionen unterstützt. Darüber hinaus hilft ein TMS bei der schnellen Planung von Fahrten auf der Grundlage der korrekten Daten und Tarife.

 

Schneller auf Kundenwünsche reagieren mit Speditions-IT
„Mehr denn je müssen Spediteure agil sein und sich Kundenwünschen anpassen können.“ Mit dieser Bemerkung zielt TI auf die Veränderungen, die beispielsweise infolge der neuen großen Akteure wie Amazon bevorstehen. Laut TI müssen Intelligenz, klare Strategien und IT Hand in Hand gehen, um auf den veränderten Markt infolge dieser neuen Akteure zu reagieren. Ein Mindestmaß an IT wie ein Transport-Management-System und eine Online-Plattform sollte gewährleistet sein. Genaue Daten in Kombination mit diesen Speditions-IT-Tools müssen dazu führen, dass auf Kundenwünsche schneller reagiert werden kann.

 

Zu viele manuelle Vorgänge


Gute Speditions-Software und die dazugehörige IT-Infrastruktur sind gerade deshalb wichtig, weil aus der Untersuchung von TI hervorgeht, dass die Reaktionszeit von Spediteuren auf Kundenwünsche oft noch viel zu lang ist. Auch ist der Anteil an manuellen Vorgängen überproportional groß. Spediteure, aber auch Logistikdienstleister und Frachtführer, sind zu oft abhängig von einer auf E-Mail und Telefon basierenden Kommunikation. Nicht nur beim Knüpfen von Kontakten mit Transporteuren, sondern auch beim Erstellen von Angeboten und Buchungen. Das Image von Spediteuren wird laut TI auch deshalb von Verladern als ‚gering technologisch‘ und nicht zeitnah bezeichnet. Stärker noch, dieses Image führt selbst zu der Frage, ob die traditionellen Spediteure in absehbarer Zeit noch eine Existenzberechtigung haben. Investitionen in Speditions-IT sind notwendig und alle Schritte auf diesem Gebiet gehen in die richtige Richtung.

 

Große Unterschiede in puncto Reaktionszeit


Aus einer 2015 von TI initiierten Untersuchung geht hervor, dass die Zeit, die ein Spediteur durchschnittlich zur Erstellung eines Angebots benötigt, 90 Stunden beträgt. Für die schnellste Antwort wurden immerhin noch 30 Stunden benötigt. Von allen befragten Spediteuren schienen nur fünf Unternehmen das Angebot weiter zu verfolgen. Sie wollten wissen, ob ihnen der Auftrag erteilt wurde. Aus der Untersuchung ist darüber hinaus hervorgegangen, dass zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Angebotspreis eine Differenz von 41 Prozent bestand. TI beschreibt dies als einen Mangel an Konsistenz aufgrund mangelnder Transparenz innerhalb der Logistikkette. Der mangelnde Einblick in die Kosten eines Transports ist in den Augen von TI vor allem auf die unzureichenden Investitionen in neue Technologie zurückzuführen.

 

Modular aufgebautes TMS


Für die Betriebe, die feststellen, dass sie hinter der Konkurrenz zurückbleiben, bleibt jedoch laut TI ein entscheidender Trost: Investitionen in Speditionssoftware sind heutzutage wesentlich einfacher und kostengünstiger als noch vor fünf bis zehn Jahren. Es gibt zwar Angebote im Überfluss, bei der Orientierung wäre jedoch Modularität von Vorteil. Nicht jedes Unternehmen benötigt ein Komplettpaket. Von daher ist es äußerst sinnvoll, ein System modular aufzubauen, was mit dem TAS-TMS möglich ist.