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Rampenplanung optimieren: Ein siebenstufiger Ansatz

07.06.2017

Alles dreht sich um die Laderampe. Mit neuen Technologien und Tools kann die Rampenplanung wie nie zuvor überwacht und verwaltet werden. Dennoch ist es besonders wichtig, Tools und Technologie-Lösungen effektiv einzusetzen, um positive Ergebnisse zu erzielen.

Frachtführer und Zulieferer spielen innerhalb der Lieferkette eine neue, sich verändernde Rolle: Sie sind jetzt gemeinsam mit Verladern, Kunden und anderen Instanzen der Lieferkette strategische Partner. Ihre Aktivitäten sind oft an Rampenpläne und damit in Beziehung stehende interne Prozesse gebunden. Von daher ist es von entscheidender Bedeutung, allen Abläufen rund um Rampenaktivitäten besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Eine sorgfältige Planung der Rampenaktivitäten anhand vorbildlicher Verfahren ist bei der Einrichtung einer schlanken und effizienten Lieferkette besonders wichtig.

Um Ihre Rampenplanung zu optimieren kann dieser siebenstufige Ansatz als Ausgangspunkt verwendet werden, um Ihre Rampenplanung präzise abzustimmen und Ihre gesamte Lieferkette strategisch auszurichten.

 

1. Konzipieren Sie eine Planung, die die Realitäten Ihrer Abläufe einbezieht

Berücksichtigen Sie Ihre Ressourcen und Beschränkungen. Wie sehen Ihre Betriebszeiten aus? Wie viele Termine können Sie tatsächlich bewerkstelligen? Ändert sich das zu unterschiedlichen Tageszeiten? Was sind realistische Umlaufzeiten? Variieren diese je nach Fahrzeugtyp, Produkt, Rampe, Ladeteam, Auftragsart, ein- und abgehenden Transporten? Wie viel Pufferzeit sollte berücksichtigt werden?

Wenn Ihre Planung unrealistisch ist, ergeben sich Inkonsistenzen, sodass Sie schnell das Vertrauen Ihrer Ladeteams verlieren und die Zusammenarbeit mit Ihren Frachtführern aufs Spiel setzen werden.

 

2. Bauen Sie auf Richtlinien und Verfahren, die Sie auch durchsetzen können

Beziehen Sie bei Richtlinien und Verfahren Ihre Verkehrsplanung und Ihre Rampenteams ein, um Zusagen zu erhalten, dass diese auch durchgesetzt werden. Stellen Sie sicher, dass Ihre Planungstools intuitiv genug sind, um Termine zu vermeiden, die diesen Richtlinien nicht entsprechen, die ihre Prozesse unterbrechen oder die sie nicht einwandfrei handhaben können.

 

3. Bieten Sie Ihren Frachtführern und Zulieferern problemlosen Zugang zu Ihrer Planung

Die Einführung der „Cloud“-Technologie ist für eine Planung ideal. Sie ermöglicht Ihnen, eine sichere, kollaborative Umgebung anzubieten, um Ihre Planung online zu stellen, damit Ihre Partner sich über die Verfügbarkeit informieren und ihre eigenen Termine planen können (was es für Sie einfacher macht, diese zur Rechenschaft zu ziehen, wenn sie nicht pünktlich eintreffen).

Ihre Partner werden die Möglichkeit, rund um die Uhr Zugang zu Ihrem Planungstool zu erhalten, zu schätzen wissen, da 20 Sekunden Online-Planung ihren Fahrern helfen, mehrstündige Wartezeiten zu vermeiden.

 

4. Zeichnen Sie Meilensteine auf, überwachen und verfolgen Sie diese

„You get what you measure!“

Erfassungsdatum und Zeitstempel von Ankunft/Abfahrt und Ladebeginn/-ende-Meilensteine sind der Ausgangspunkt zur Messung und Optimierung von wesentlichen Kennzahlen wie Prozentsatz der pünktlichen Ankünfte und durchschnittlichen Umlaufzeiten. Die Aufzeichnung dieser Daten kann auch als wertvolle Dokumentation dienen, wenn Standgebühren von Frachtführern und Überstundenkosten von Mitarbeitern ermittelt werden müssen.

 

5. Kommunizieren Sie proaktiv, in Echtzeit mit Ihren Frachtführern und internen Benutzern

Ereignis-Benachrichtigungen an interne Benutzer (Planer, Verlader usw.) und externe Partner (Frachtführer, Zulieferer, Kunden) bei der Ausführung von Meilensteinen können Front-Office-Prozesse wie Rechnungsstellung, Rückstellungen oder Umsatzrealisierung auslösen und straffen.

Von aktualisierten Planungen ausgelöste E-Mail-Warnungen können dazu beitragen, dass alle Partner schnell auf den geänderten Status oder auf die geänderte Situation reagieren, nach Alternativen suchen und einen qualitativ hochwertigen Kundendienst bieten. Rechtzeitige Textnachrichten (SMS) an Fahrer, um diese vor Planungsverzögerungen oder Rampenverfügbarkeiten zu warnen oder diese bei Ankunft an eine entsprechende Rampe oder einen Ort auf dem Betriebsgelände zu lotsen, können dazu beitragen, die Beziehungen zu Ihren Frachtführern zu vertiefen.

 

6. Ermitteln Sie KPIs und analysieren Sie für alle Parteien Leistungsdaten

Treffen Sie anhand der Analyse Ihrer Key Performance Indicators („KPIs“) operative und strategische Entscheidungen anstatt sich auf Annahmen und Intuition zu verlassen.

Ihre Daten sollten ausweisen, welche Rampenabläufe ineffizient sind und wo Kosten eingespart werden können. Sind Ihre Frachtführer unzuverlässig oder sind Ihre Verladeteams ineffizient? Sind Ihre veröffentlichen Umlaufzeiten realistisch? Sind Sie ausgelastet oder können Sie Ihre Planung anpassen, um mehr Termine abzuwickeln?/p>

 

7. Planung neu konzipieren oder gegebenenfalls anpassen

Seien Sie darauf vorbereitet, Ihre Planungen und Prozesse mittelfristig strategisch anzupassen. Hören Sie auf das, was Ihre Daten Ihnen sagen, und holen Sie sich Feedback bei Ihren Rampenteams und Frachtführern. Diese werden Ihnen den nötigen Einblick verschaffen und Ihnen dabei helfen, zu identifizieren, wo Änderungen vorgenommen werden müssen.

Benötigen Sie für die Wochenenden eine abweichende Planung? Wie handhabt Ihre Planung erhöhte eine Kapazitätennachfrage am Monatsende oder prognostizierte saisonale Spitzen? Können Sie Ihre Planung rechtzeitig anpassen, um ungeplante Personalprobleme zu vermeiden.

Ihre Planung muss flexibel und in Echtzeit umsetzbar sein. Sich ändernde Bedingungen und langfristige Trends sind der Schlüssel für eine kontinuierliche Optimierung.

 

Laden Sie unsere Infografik zur Optimierung Ihrer Rampenplanung herunter.